ZEPRA e.V.

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Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeitslosenprojekte für Erwachsene in Niedersachsen

Im März 1988 gründeten 30 niedersächsische Arbeitslosenprojekte ZEPRA als Zusammenschluss der Erwachsenen-PRojekte für Arbeitslose in Niedersachsen.

Ihr Ziel war einerseits der gemeinsame Einsatz für eine dauerhafte finanzielle Absicherung und andererseits eine landesweite Koordinations- und Lobbyarbeit.

Heute sind 36 Einrichtungen aus ganz Niedersachsen und 24 Privatpersonen Mitglied bei ZEPRA. Die MitarbeiterInnen in Vorstand und Geschäftsstelle engagieren sich

  • in der konzeptionellen Weiterentwicklung der Beratungseinrichtungen,
  • sie pflegen Kontakte mit Landespolitik und zuständigem Ministerium, Landesarbeitsamt und Bezirksregierungen,
  • sie bilden und pflegen Netzwerke mit Kirchen, Gewerkschaften, Verbänden, Vereinen,
  • betreiben Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Mitglieder und Betroffene,
  • bieten Bildungsveranstaltungen für MitarbeiterInnen der Beratungsstellen an,
  • organisieren einen Fachinformationsdienst und den Austausch zwischen den Einrichtungen.

Engagement zur Vermeidung, Bewältigung und Überwindung von Arbeitslosigkeit bedeutet neben der persönlichen Beratung der Betroffenen auch, eine gesellschaftliche Diskussion über den Stellenwert von Arbeit und Erwerbsarbeit anzuregen sowie sich für den Erhalt und die Entwicklung arbeitsmarktpolitischer Instrumente einzusetzen.

ZEPRA vertritt die niedersächsischen Arbeitslosenprojekte in Gremien der freien Wohlfahrtspflege sowie der Kirchen, Gewerkschaften und der Erwerbslosenszene.

ZEPRA tritt für die gesellschaftliche Akzeptanz Erwerbsloser und die Förderung ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ein, will Ausgrenzung und Stigmatisierung entgegenwirken.